AGB

ALLGEMEINE GESCHÄFTSBEDINGUNGEN (AGB)

§ 1 Geltungsbereich

(1) Diese Allgemeinen Geschäftsbedingungen (nachfolgend „AGB“) gelten für alle Verträge über die Teilnahme an Events und Weiterbildungen (nachfolgend gemeinsam „Veranstaltungen“), die Verbraucher oder Unternehmer über die Website der Gramenz GmbH, Mittelpfad 3, 65205 Wiesbaden, Deutschland (nachfolgend „Anbieter“) einschließlich der dortigen Bereiche „Campus“ und „Events“ abschließen. Abweichenden Bedingungen des Kunden wird widersprochen, soweit ihrer Geltung nicht ausdrücklich durch den Anbieter zugestimmt wurde.

(2) Diese AGB gelten nicht für interne Buchungen von Beschäftigten des Anbieters über den geschützten Mitarbeiterbereich „Campus“.

(3) Verbraucher ist jede natürliche Person, die ein Rechtsgeschäft zu Zwecken abschließt, die überwiegend weder ihrer gewerblichen noch ihrer selbständigen beruflichen Tätigkeit zugerechnet werden können (§ 13 BGB).

(4) Unternehmer ist eine natürliche oder juristische Person oder eine rechtsfähige Personengesellschaft, die bei Abschluss des Vertrags in Ausübung ihrer gewerblichen oder selbständigen beruflichen Tätigkeit handelt (§ 14 BGB).

§ 2 Vertragsschluss

(1) Die Darstellung der Veranstaltungen auf der Website stellt noch kein rechtlich bindendes Angebot zum Abschluss eines Vertrags dar, sondern eine Aufforderung an den Kunden, eine Buchung vorzunehmen.

(2) Der Kunde kann die gewünschte Veranstaltung auswählen. Im weiteren Buchungsvorgang kann er seine Angaben und die ausgewählte Veranstaltung überprüfen und Eingabefehler über die hierfür im Buchungsvorgang vorgesehenen Funktionen korrigieren.

(3) Die wesentlichen Merkmale der angebotenen Veranstaltung, insbesondere deren Inhalt, Termin und Veranstaltungsort, finden sich in der jeweiligen Beschreibung auf der Website.

(4) Durch Anklicken der im Buchungsvorgang vorgesehenen Schaltfläche gibt der Kunde ein verbindliches Angebot zum Abschluss eines Vertrags über die Teilnahme an der ausgewählten Veranstaltung ab. Bei kostenpflichtigen Buchungen ist die Schaltfläche mit „Zahlungspflichtig bestellen“ beschriftet.

(5) Bei kostenpflichtigen Buchungen erfolgt die Zahlung unmittelbar im Rahmen des Buchungsvorgangs über den Zahlungsdienstleister Stripe. Der Vertrag kommt mit erfolgreichem Abschluss des Zahlungsvorgangs und Zugang der Buchungsbestätigung per E-Mail zustande.

(6) Bei kostenfreien Buchungen kommt der Vertrag mit Zugang der Buchungsbestätigung per E-Mail zustande.

(7) Der Vertragstext wird vom Anbieter nach Vertragsschluss gespeichert. Die Buchungsdaten, diese AGB sowie – soweit einschlägig – die Widerrufsbelehrung werden dem Kunden in Textform zur Verfügung gestellt.

(8) Für den Vertragsschluss steht die deutsche Sprache zur Verfügung.

§ 3 Preise, Zahlungsbedingungen

(1) Sämtliche auf der Website gegenüber Verbrauchern angegebenen Preise sind Gesamtpreise in €uro und enthalten die gesetzliche Umsatzsteuer.

(2) Bei kostenpflichtigen Buchungen erfolgt die Zahlung ausschließlich über den Zahlungsdienstleister Stripe. Die jeweils verfügbaren Zahlungsarten werden dem Kunden im Rahmen des Buchungsvorgangs angezeigt.

§ 4 Durchführung der Veranstaltung

(1) Inhalt, Termin, Veranstaltungsort und gegebenenfalls Dauer ergeben sich aus der jeweiligen Veranstaltungsbeschreibung.

(2) Der Anbieter ist berechtigt, aus sachlichen Gründen Änderungen am Ablauf oder Inhalt einer Veranstaltung vorzunehmen oder einen angekündigten Referenten durch einen anderen, vergleichbar qualifizierten Referenten zu ersetzen, soweit hierdurch der Gesamtcharakter der Veranstaltung nicht wesentlich verändert wird und die Änderung für den Kunden zumutbar ist.

§ 5 Stornierung durch den Kunden

(1) Die Buchung einer Weiterbildung kann bis spätestens 14 Tage vor Veranstaltungsbeginn kostenfrei storniert werden.

(2) Die Buchung eines Events kann bis spätestens sieben Tage vor Veranstaltungsbeginn kostenfrei storniert werden.

(3) Die Stornierung kann über den in der Buchungsbestätigung enthaltenen Stornierungslink oder in Textform gegenüber dem Anbieter erklärt werden. Im Falle einer fristgerechten Stornierung wird ein bereits gezahltes Entgelt vollständig erstattet.

(4) Nach Ablauf der in Abs. 1 bzw. Abs. 2 genannten kostenfreien Stornierungsfrist werden folgende pauschalierte Stornierungskosten berechnet:

a) bei einer Stornierung bis spätestens zwei Tage vor Veranstaltungsbeginn: 50 % des vereinbarten Entgelts,

b) bei einer Stornierung weniger als zwei Tage vor Veranstaltungsbeginn oder bei Nichterscheinen: 80 % des vereinbarten Entgelts.

Dem Kunden bleibt ausdrücklich der Nachweis gestattet, dass dem Anbieter kein Schaden oder ein wesentlich geringerer Schaden entstanden ist.

(5) Soweit für eine Veranstaltung im Rahmen des Buchungsvorgangs ausdrücklich abweichende Stornierungsbedingungen angegeben werden, gehen diese den vorstehenden Regelungen vor.

§ 6 Absage und Änderungen durch den Anbieter

(1) Der Anbieter behält sich vor, eine Veranstaltung aus wichtigem Grund, insbesondere bei Erkrankung oder sonstigem Ausfall eines Referenten oder Künstlers, abzusagen oder auf einen anderen Termin zu verlegen. Bei Nichterreichen einer für die jeweilige Veranstaltung vorgesehenen Mindestteilnehmerzahl kann die Veranstaltung bis spätestens sieben Tage vor Veranstaltungsbeginn abgesagt oder auf einen anderen Termin verlegt werden.

(2) Im Falle einer Absage wird ein bereits gezahltes Entgelt vollständig erstattet. Alternativ kann der Kunde einer Umbuchung auf einen angebotenen Ersatztermin zustimmen.

(3) Wird eine Veranstaltung auf einen anderen Termin verlegt, kann der Kunde die Buchung kostenfrei stornieren, wenn ihm die Teilnahme am Ersatztermin nicht möglich oder nicht zumutbar ist. Ein bereits gezahltes Entgelt wird in diesem Fall vollständig erstattet.

(4) Weitergehende Ansprüche des Kunden, insbesondere auf Ersatz von Reise-, Übernachtungs- oder sonstigen Aufwendungen, bestehen nur nach Maßgabe der Haftungsregelungen in § 8.

§ 7 Widerrufsrecht

(1) Verbrauchern steht bei Fernabsatzverträgen grundsätzlich das gesetzliche Widerrufsrecht zu. Einzelheiten zum Widerrufsrecht ergeben sich, soweit ein Widerrufsrecht besteht, aus der gesonderten Widerrufsbelehrung des Anbieters.

(2) Das Widerrufsrecht besteht gemäß § 312g Abs. 2 Nr. 9 BGB nicht bei Verträgen über Dienstleistungen im Zusammenhang mit Freizeitbetätigungen, wenn der Vertrag für die Erbringung einen spezifischen Termin oder Zeitraum vorsieht. Dies betrifft insbesondere die Buchung termingebundener Events, wie etwa Konzerte. Für solche Buchungen besteht daher kein gesetzliches Widerrufsrecht.

(3) Soweit dem Kunden bei der Buchung einer Weiterbildung ein gesetzliches Widerrufsrecht zusteht, wird er hierüber gesondert belehrt.

(4) Vertraglich eingeräumte Stornierungsmöglichkeiten bleiben von den gesetzlichen Regelungen zum Widerrufsrecht unberührt.

§ 8 Haftung

(1) Der Anbieter haftet unbeschränkt für Schäden, die auf Vorsatz oder grober Fahrlässigkeit beruhen, sowie für Schäden aus der Verletzung des Lebens, des Körpers oder der Gesundheit. Unberührt bleibt ferner die Haftung in sonstigen Fällen zwingender gesetzlicher Haftung.

(2) Bei leicht fahrlässiger Verletzung wesentlicher Vertragspflichten haftet der Anbieter nur auf den vertragstypischen, bei Vertragsschluss vorhersehbaren Schaden. Wesentliche Vertragspflichten sind solche Pflichten, deren Erfüllung die ordnungsgemäße Durchführung des Vertrags überhaupt erst ermöglicht und auf deren Einhaltung der Kunde regelmäßig vertrauen darf.

(3) Im Übrigen ist die Haftung des Anbieters für leicht fahrlässig verursachte Schäden ausgeschlossen.

§ 9 Schlussbestimmungen

(1) Es gilt das Recht der Bundesrepublik Deutschland. Die Rechtswahl lässt zwingende Verbraucherschutzbestimmungen des Staates unberührt, in dem der Verbraucher seinen gewöhnlichen Aufenthalt hat.

(2) Sollten einzelne Bestimmungen dieser AGB unwirksam oder undurchführbar sein oder werden oder sollten die AGB eine Regelungslücke enthalten, berührt dies nicht die Wirksamkeit der übrigen Bestimmungen. Anstelle der unwirksamen oder undurchführbaren Bestimmung bzw. zur Ausfüllung der Regelungslücke tritt die jeweils einschlägige gesetzliche Regelung.

(3) Der Anbieter ist weder verpflichtet noch bereit, an einem Streitbeilegungsverfahren vor einer Verbraucherschlichtungsstelle teilzunehmen.

Stand: 01.09.2026